Willkommen auf der regionalen Internetseite Bodensee-Oberschwaben des VDS!
Steffen Kurz, Jahrgang 1970, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn. Studium der Betriebswirtschaftslehre und der Politischen Wissenschaften an der Universität Mannheim und der Universität Aston in Birmingham / Großbritannien.
Mitarbeiter im Finanzwesen eines mittelständischen Unternehmens in der Bodensee-Region.
VDS-Mitglied seit 1999 und Leiter der Region Bodensee-Oberschwaben.
Wer wir sind
Der Verein Deutsche Sprache wurde 1996 von Prof. Walter Krämer gegründet und umfasst heute über 30.000 Mitglieder, davon knapp die Hälfte im Ausland. Unsere Mitglieder kommen aus allen Berufen der Gesellschaft und aus allen im Bundestag vertretenen Parteien (nur die Extremen fühlen sich bei uns nicht wohl). Wir sind fest dem demokratischen Gemeinwesen verpflichtet und parteipolitisch neutral. Letzten Endes muß jeder für sich entscheiden, wie er spricht. Wir stehen jedoch überflüssigen Anglizismen deswegen kritisch gegenüber, da sie nach unserer Beobachtung verwendet werden, um Mitmenschen zu beeindrucken oder – z.B. in der Werbung – um sie zum Kauf bestimmter Produkte zu bewegen. Unsere Vorstellung von Europa beruht auf einem Europa der kulturellen Vielfalt. Sprache ist nach unserem Verständnis ebenso Teil der Kultur wie Speisen, Getränke, regionale Bräuche, Feste, Kunst, Mode oder Musik ein Teil der Kultur. Massenhaftes Ersetzen gängiger deutscher Wörter durch nicht notwendige englische Begriffe bedeutet für uns einen Kulturverlust. Daneben erschweren unnötige Anglizismen älteren Menschen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund in vielen Bereichen die Teilnahme am öffentlichen Leben (z.B. auf Flughäfen – Check-In, Baggage claim oder Bahnhöfen: Rail&Fly, Service Point, Voucher). Schließlich haben viele im Deutschen verwendete Begriffe im Englischen eine andere Bedeutung und entpuppen sich als falsche Freunde. Dies betrifft das „deutsche“ Handy, den Oldtimer, den Blockbuster, den Showmaster und aus der Welt der Musiksender pimp my car (was im Englischen eine eher obszöne Bedeutung hat)
Unsere Ziele:
- wir werben für kreatives und verständliches Deutsch und sind gegen „Denglisch“ (nicht jedoch gegen Englisch)
- wir setzen uns für die Aufnahme von Deutsch als Landessprache ins Grundgesetz ein
- wir möchten Freude am schöpferischen Umgang mit unserer Sprache vermitteln
- wir sind für bessere Bildung und möchten durch unsere Arbeit hierzu einen Beitrag leisten; wir sehen den sprunghaften Anstieg von Anglizismen als Teil eines größeren Problems, nämlich des sinkenden Bildungsniveaus der Gesellschaft.